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Emotionen

In mir kochen Wut, Hass  und Verzweiflung.

Dann platzt es aus mir raus.

Ich schreie.

Ohne Worte.

Nur Ton.

Ein tiefer Ausdruck meiner Emotion.

Es ist Zeit.

Es muss raus.

Ich schreie.

Mir schießen Bilder durch den Kopf.

Ich kenne sie.

Es sind Erinnerungen.

Meine Erinnerungen.

 

Ich schreie noch immer.

Ich sehe ein Kind auf dem Boden sitzen.

Es weint.

Es hält einen Bilderrahmen in der Hand.

Auf dem Foto ist ein Mann abgebildet.

Er lächelt.

Das Mädchen weint.

Ich schreie.

Das Mädchen, bin ich.

Der Mann, mein Vater.

Ich fühle mich verlassen.

Eine Frau steht hinter mir im Türrahmen und verzweifelt an meinem Schmerz.

Er ist gegangen, nicht weit fort, doch unerreichbar für mich.

Mein Leben erfährt eine Wendung.

Ich schreie.

In mir ist Verzweiflung.

Du hast mich im Stich gelassen.

Nur ein kurzer Gedanke verrät des Lebens Wunsch.

Was wäre, wenn er geblieben währe?

 

Dann, das nächste Bild.

Ich schreie noch immer.

Vier Kinder spielen verstecken.

Eines rennt eine Treppe hinauf.

Ein Mädchen folgt ihm.

Das Kind huscht über das Bett hinweg.

Das Mädchen will es fangen.

Es ist nicht schnell genug.

Am Bett steht ein Mann.

Er drückt das Mädchen auf das Bett zurück.

Bis es auf dem Rücken liegt.

Der Mann kniet über dem Mädchen.

Dann beugt er sich vor.

Ein Kind betritt das Zimmer.

Der Mann schreckt hoch und lässt von dem Mädchen ab.

Ich schreie.

Das Mädchen, bin ich.

Der Mann, ein Nachbar.

Ich fühle mich benutzt.

Keiner weiß was geschehen ist.

Ich kann es nicht vergessen

Mein Leben erfährt eine Wendung.

Ich schreie.

In mir ist Hass.

Du hast meine Kindheit getötet.

Nur ein kurzer Gedanke verrät des Lebens Wunsch.

Was wäre, wenn das Mädchen an diesem Tag zu Hause geblieben wäre?

 

Dann, das nächste Bild.

Ich schreie noch immer.

Ein Mädchens steht am Fenster.

Der Blick ist verschwommen.

Es weint.

Sie sieht auf einen Hof.

Ein Mann steigt in ein rotes Auto ein.

Er blickt noch einmal hoch.

Er weint

Ich schreie.

Das Mädchen, bin ich

Der Mann, mein Ersatz.

Ich fühle mich allein.

Keiner da der versteht.

Ein Piepsen.

Eine Nachricht.

„Ich bin immer für dich da.“

Er ist weg.

Mein Leben erfährt eine Wendung.

Ich schreie.

In mir ist Wut.

Er hat es kaputt gemacht, nicht du.

Nur ein kurzer Gedanke verrät des Lebens Wunsch

Was wäre, wenn er nicht gehen müsste.

2.12.09 23:46


Die Magie kommt aus deinem Inneren

 

„Wie hast du das gemacht?“

Fragende Augen blickten mich an.  „Das ist ein Geheimnis.“ antworte ich flüsternd, wohlwissend wie alles begann.

 

Ich war sehr wütend. Ich spürte wie mich die Wut zerfraß. Es begann im Kopf. Dann erreichte es blitzschnell den Bauch. Als es dort explodierte erfüllte es meinen ganzen Körper. Ich zitterte. Alles kribbelte und ich fühlte mich sehr angespannt und verkrampft. Als ich dann meine Augen öffnete, war es wie ein Ventil. Alles was meinen Körper durchfuhr, entwich durch meine Augen. Es fühlte sich an als würde man in die Sonne schauen. Das Licht kam jedoch nicht vom Himmel sondern aus mir.

 

Es hat lange gedauert bis ich lernte damit umzugehen. Es zu kontrollieren. Es zu benutzen, nicht von ihr benutzt zu werden. Wie sollte ich ihm nun erklären, was ich gerade getan habe.

2.12.09 23:42


Gewesen bin ich einst

Gewesen bin ich einst, wo nur wenige waren.

Ein Ort von unsagbarer Schrecklichkeit und doch hat er mich verschont.

Konnte mich nicht brechen, konnte mich nicht nehmen.

Konnte mich nicht locken, konnte mich nicht ausrotten.

Hat mich verändert, doch habe ich es nicht gesehen.

Hat mich verändert, doch habe ich nichts gespürt.

Hat mich verändert nun bin ich fort.

21.11.09 16:15


Zweifel

Zerschmettert auf dem Boden liegend wache ich auf,

ohne zu wissen was war, was ist und was sein wird.

Nichts ahnend von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überrollt, nicht fähig zu fassen,

was nicht sichtbar und dennoch vorhanden ist.

Bin ich geboren, lebe ich noch oder bin ich schon tot?

Es ist nichts wie es scheint und nichts scheint so wie es ist.

Ich bin im leeren Raum,

gefüllt mit allem was ich will, brauche und doch nicht erreichen kann.

Warum?

Warum jetzt?

Warum immer?

Warum nie?

21.11.09 16:05


Abschied

Auf Wiedersehen,
meine Gedanken an dich
sterben aus,
aber meine Liebe zu dir
kann nicht erlischen.
Ich werde dir von meiner Welt aus
Achtung schenken.
Dennoch wünsche ich mir mehr als das.
Niemand wird meine Wünsche
erfüllen können,
auch nicht du.
2.5.09 23:08


Sinnlose Zerstörung

Tausend Regengüsse
können nicht ausdrücken,
was ich fühle, wenn ich dich sehe.
Es ist Hass,
abgrundtiefer Hass,
den ich empfinde, wenn ich dich sehe.
Weil ich weiß,
weil ich es immer noch weiß,
was DU mir angetan hast.
Weil ich nicht vergessen kann,
was damals war.
DU hast nur an dich gedacht,
nicht daran was mit anderen ist.
DU hast mein Leben zerstört,
DU hast mich zerstört
und keiner bringt mich je wieder zurück.
2.5.09 23:06


Schokolade

Schokolade, Schokolade,
deren Aufgabe ich längst schon aufgegeben habe.
Schokolade, Schokolade,
ach wie bitter, süß und fein
Schokolade, Schokolade
mein Untergang du unbedingt willst sein
Schokolade, Schokolade,
so verfluche ich dich auf alle Tage.
2.5.09 23:04


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