Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren


http://myblog.de/xajaran

Gratis bloggen bei
myblog.de





Liebe und andere Katastrophen

So lange beobachte ich Paul schon. Wenn er an mir vorbei geht.
Immer ganz heimlich, damit er es nicht bemerkt. Ich schaue ihm sogar noch nach, wenn ich ihn eigentlich gar nicht mehr sehen kann, weil er schon längst um die Ecke gebogen ist.
Er sticht zwar nicht aus der Menge, aber er ist trotzdem so anders als die Anderen.
Er hat diese anziehende Wirkung auf mich. Irgendwie wie ein Magnet.
Wenn ich ihn ansehe, möchte ich in seinen dunklen Augen versinken, in seiner Nähe möchte ich schweben und seine Stimme weist mir den Weg in eine andere Ebene.
Ich möchte an seiner Brust sein Herz schlagen hören, das mir dann sagen soll:
Ohne dich geht es nicht!

Ich will es mir nicht eingestehen. Das es Liebe sein könnte, will ich nicht wahr haben. Und er quält mich doch so. Mit dem was er tut.
Ich schaue zu ihm auf, von ganz ganz unten und er merkt es nicht.
Jedes Mal spüre ich diese unsichtbare Faust in meinem Gesicht, wenn er sie umarmt, wenn er mir von ihr erzählt und ich davon träume „SIE“ zu sein.
Er erzählt mir , wie toll er sie findet. Wie gut sie aussieht. Oder was er alles schon für sie getan hat, wofür sie ihn bis heute nicht viel mehr beachtet hat. Was er alles noch für sie machen möchte. Das er ihre langen, weichen, blonden Haare streicheln möchte. Dass er ihren Atem ganz nah an sich spüren will. Dass er das blau ihrer Augen mit dem Ozean vergleichen kann und das er in ihrer Nähe vor verlangen vergehen möchte.
Quälend lausche ich seinen Worten, dem scherzhaftsüßem Klang seiner Stimme.
Ich schmachte ihn an und stelle mir vor, dass alles hätte er über mich gesagt.
Jetzt nur nicht auffliegen, er darf nichts merken.
Außerdem ist diese Qual mit der Wohltat bestückt, ihm ins Gesicht schauen zu dürfen, ohne es verstecken zu müssen. Ihm tief in die Augen zu schauen und tief in seine Seele zu sehen, was für ein Mensch er eigentlich ist.

Jedes Mal denke ich es mir, jedes verdammte Mal.
Die Beachtung die du bei ihr nicht bekommst, würdest du bei mir millionenfach zurück bekommen.
Nur mich, die dunkelhaarige, braunäugige, treue Seele, die willst du ja nie.
Was hat sie den was ich dir nicht geben kann?
Sie ist weiblich, so wie ich auch.
Sie ist witzig, aber ich bin es auch.
Sie sieht gut aus, aber wenn du genau hinschaust, tue ich das auch.
Soll ich dir vielleicht auch für jede gut gemeinte Sache gleich eine Schlag ins Gesicht verpassen? Bemerkst du mich dann?
Hallo, ich bin hier!
29.12.13 22:57
 
Letzte Einträge: Liebe und andere Katastrophen (Fortsetzung 1)


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung